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Berichte der Obmänner 2009




Bericht der Motorbootabteilung

Am 16.12.0007 trafen sich leider nur 12 Mitglieder zum jährlichen Adventskaffee.
Für den 14.12.2008 haben sich allerdings schon 26 Personen eingetragen, eine geplante Silvesterfeier fand wegen der geringen Anzahl von Meldungen nicht statt.

Leider treffe ich viele Mitglieder (wenn überhaupt) nur zur Jahreshauptversammlung.
Die Pinwand im Clubhaus findet wenig Beachtung, obwohl die wichtigen Termine dort angekündigt werden. Es werden dort zu viele private Aushänge angebracht, die eigentlich durch den Vorstand genehmigt werden müssen.

Unser Anschippern nach Finkenwerder war Einigen nicht weit genug, wobei ich finde, dass die Entfernung einer Ausfahrt nicht so wichtig ist, das gemeinsame Erlebnis ist wichtiger. Leider konnte ich wegen eines Motorschadens an meinem Boot nicht teilnehmen.

Mit Rücksicht auf die vielen Termine zur Vorbereitung unserer 75-Jahrfeier habe ich auf weitere Aktivitäten verzichtet. Unser Abschippern nach Tatenberg mit 14 Booten war wieder eine gelungene Sache, auch starke Winde konnten eine lustige Grillparty nicht vermiesen.
Nach dem Aufräumen der Winterliegeplätze konnten die Boote ohne Probleme die ihnen zugewiesenen Plätze belegen. Am 14.11.2008 wurden bei einer leckeren Bratwurst die restlichen Getränke aus der Bilge wegen Frostgefahr verzehrt.
Für die angekündigte Silvesterparty 2008 haben sich 24 Personen angemeldet, sogar 2 Ehepaare vom befreundeten Wassersportverein Este haben ihre Teilnahme zugesagt.

Ich wünsche den Mitgliedern des BWV eine erfolgreiche Saison 2009.

Euer Obmann Horst



Bericht des Jugendobmanns

Im Winterhalbjahr konnten wir wieder Kentertraining im Hallenbad durchführen. In diesem Jahr war kein Lehrgang mit den Schülern der Halepaghenschule, da von der Schule kein Lehrer bereit war, die Segel AG zu begleiten.

Am 23. Januar konnten wir unseren Seglern einen Lehrgang in Regattataktik anbieten. Der Lehrgangsleiter Hartmut Rieck schulte diesmal speziell den Start und das Runden der Luv-Tonne. Dieser Lehrgang war sehr gut mit 23 Teilnehmern besucht. Der Lehrgang Wettfahrtregeln am 9. Februar, angesetzt mit Stefan Ibold, war ebenfalls gut besucht.
Im Juni erhielten wir von der Dr. Oscar Troplowitz-Stiftung die Vorankündigung über eine neuerliche Spende.

Den Brief mit der Spendenankündigung erhielten wir am 15. Juni worin zum Ausdruck kam, dass das Spendenkomitee sich sehr über den Vize-Meister von Johannes Kröger und Jan Torge Fahl gefreut hat. Damit wir für die Trainingsarbeit und die Deutsche Meisterschaft gut gerüstet sind, erhalten wir eine Spende von 10.000,00 Euro.


Unsere Opti-Segler nahmen wie im Vorjahr an Lehrgängen in Bad Bederkesa und Steinhude teil Und fuhren zu einigen Regatten, unter anderem nach Luisenlund an der Schlei, zum Dümmer und zum Steinhuder Meer.

Deutsche Meisterschaften
Bis zur Deutschen Meisterschaft war ich sehr eingebunden, einerseits musste das Training und die Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft weiterlaufen, andererseits war ich aber im Festausschuss für unser 75jähriges Jubiläum stark eingebunden.
Letztendlich haben sich aber drei Mannschaften für die Meisterschaft qualifiziert. Zur Meisterschaft selbst ist aber nur eine Mannschaft hingefahren. Dies lag an der großen Entfernung, die Meisterschaft war in Konstanz am Bodensee, sowie an der Urlaubsplanung bedingt durch den unglücklichen Zeitpunkt der Meisterschaft.

Die Meisterschaft selbst stand für unser Team unter einem unglücklichen Stern. Im Vortraining waren sehr gute Wind- und Wetterbedingungen, aber zu Beginn der Meisterschaft schlief der Wind ein und während der gesamten Zeit war Flaute. Für solche Wetterverhältnisse ist unsere Mannschaft mittlerweile zu schwer geworden, wodurch natürlich das angestrebte Abschneiden nicht erreicht wurde. Zu guter Letzt haben die beiden aber den 32ten Platz von 61 Teilnehmern erreicht.

Für das Jahr 2009 wird die Mannschaft Kröger/Fahl nicht mehr zusammen segeln. Wir werden eine weitere Mannschaft für die Deutsche Meisterschaft 2009 in Travemünde haben.


Neue Mannschaften für 2009
Dann werden wir mit 3 Mannschaften zur Meisterschaft fahren. Diese Mannschaften sind
1. Johannes und Levi Kröger
2. Jan Torge und Oda Beke Fahl
3. Christian und Dominik Gollnick

Die Boote sind einmal das Boot „Paul“ von unserem Verein, zum anderen ein geliehenes Boot von der Segelkameradschaft Wümme aus Rotenburg und ein Boot vom Oste Yachtclub. Ich bin mir sicher, dass diese Mannschaften sich zur Deutschen Meisterschaft qualifizieren.

Segel-AG's
Die Segel-AG mit der Schule Harburger Strasse wird weitergeführt. Die Halepaghenschule hat für den neuen Lehrgang nach den Sommerferien den Lehrer der Grundschule Harburger Str. verpflichtet, wodurch auch hier ein Lehrgang abgehalten werden kann.
Im Schuljahr 2008/2009 werden somit zwei Kurse sein. Donnerstags von 14:00 - 15:30 Uhr für die Schüler der Halepaghenschule und Vereinskinder und von 15:30 - 17:00 Uhr für die Schüler der Schule Harburger Straße.
Zum Abschluss des Jahres konnten wir mit einigen Mitgliedern auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Margit Wetzel nach Berlin fahren. Wir hatten die Möglichkeit eine Plenarsitzung zu besuchen und das Reichstagsgebäude zu besichtigen.

Dank
Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir bei der doch sehr umfangreichen Arbeit geholfen haben, dies sind besonders Christa und der Oste Yachtclub Bremervörde, welcher uns sein Clubgelände mit allen Anlagen zur Verfügung gestellt hat.
Besonders gilt dies aber für die Dr. Oscar Troplowitz-Stiftung, ohne diese wäre dies alles nicht möglich gewesen.

Ich wünsche allen Mitgliedern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009

Jost Klein, Jugendobmann






Im Mai war das Ansegeln mit 5 Booten und 11 Personen wieder einmal nach Borsfleth. Mit leichter Brise unter Spinnaker, dann mit Selbstwendefock zur Stör. Abends Essen in froher Runde. Sonntag getrenntes Segeln zurück.

Die Sommersaison war durchwachsen, ein Großteil der Segler war auf der Ostsee. Das Wetter führte uns alle früher zurück.

Am 3. Oktober hatten wir unser Absegeln mit 6 Booten. Geplant war eine große Strecke bis Cuxhaven über Glückstadt. Das Wetter legte ein Veto ein. Es ging bis Wedel. Nächsten Tag mit der Tide Elbe abwärts bei gutem Wind bis Pagensand Nord und retour. Abends gemeinsames Essen in lustiger Runde bis spät. Sonntag zurück nach Leeswig, Regen, Regen, Regen …

Holger Matthies




Auch dieses Jahr fiel die „Paddelei“ aus, entweder aus zeitlichen Gründen oder wetterbedingt.
Eine Paddlergruppe aus dem Bergischen Land (Friedel Prinz) hat mit 4 Zelten und einem Wohnwagen das BWV Gelände vom 21.- 25. Mai genutzt. Sie waren von dem oberen Osterevier hellauf begeistert, weil es solche Flüsse im Bergischen Land nicht gibt, sie wollen wiederkommen.
Beim 75. Jubiläum waren fast alle aktiven und passiven Paddler dabei. Der maritime Flohmarkt lief ganz gut: wir haben 3 Wanderkajaks, einen Kinderkajak, das Viererkanu und etlichen Kleinkram wie Paddel, Schwimmwesten usw. verkauft. Der noch brauchbare Bestand an Booten des Vereins besteht aus 4 Polobooten, einem 8er Wanderkanu und einem 2er Kajak, die auch Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Einige Boote werden noch für das Jugendtraining im Hallenbad genutzt. Das 2er Faltboot, ein reparaturbedürftiges Wanderkajak und zwei Eski-Kajaks müssen wohl entsorgt werden.
Der RDE hat seine Verbandsfahrt mit ca. 20 Booten am 20. August wieder nach Buxtehude gemacht.
Die Kanuabteilung besteht Ende des Jahres nur noch aus wenigen aktiven Mitgliedern.

Für das kommende Jahr wünsche ich allen ein erfolgreiches Paddeljahr.

Euer Obmann Ewald




Die Vorbereitungen begannen im Frühjahr 2007 mit den Überlegungen, wann, wie und vor allem wie groß die Feier werden soll, nachdem im Herbst die Hürde, ob sie überhaupt stattfindet, genommen war. Nach Rücksprache mit Stadtmarketing, dem Altstadtverein und dem Blick in den Tidenkalender stand der Termin fest. Wie sich im Zuge der Veranstaltung herausstellte, hat sich selbst Petrus an die Verabredung gehalten und uns ein tolles sommerliches Wetter vom 30.5.bis 1.6.2008 beschert.

Die Vorbereitungen erwies sich als äußerst umfangreich und arbeitsintensiv. Ein Rahmenprogramm wurde von Isolde Reeck und Jost Klein erstellt und im Zuge der weiteren Planung auch von anderen Mitgliedern des für diese Feier erweiterten Festausschusses ergänzt. Die Vorbereitungen verliefen nicht immer harmonisch, es gab einige Streitpunkte, die im Laufe der Planung belastend wirkten.

Chronik
Die Chronik war nur durch sehr viel Überzeugungsarbeit und Hartnäckigkeit durchzusetzen, dank Ewald Martens wurde sie ein großer Erfolg.
Zeitgleich und immer den Terminkalender im Auge ergingen Einladungen an die Eigner von OldtimerSeglern sowie an die Vereine der Unterelbe, die durch ihren Besuch das Fest attraktiv machen sollten - Dank hierfür an Jost Klein, Ewald Martens und Fritz Renner.

Sponsoren
Im Zuge der weiteren Planung klarte auch die finanzielle Situation für das Fest stetig auf, dank vieler Sponsoren benötigten wir zunehmend weniger Geld aus der Vereinskasse: es wurden das Frühstück für die Gäste, die Dekoration sowie der Druck der Einladungen und Plakate komplett gesponsert.




Nach vielen Sitzungen stand fest, dass auf dem Gelände Wurstwagen, Bierstand, Kaffeetafel, Tanz mit Bar, Weinstand, Hüpfburg, DLRG, DGzRS, DRK. Wassersportschuler, Flohmarkt und Toilettenwagen vorhanden sein würden.

Helfende Hände
Für die Arbeiten an den verschiedenen Ständen benötigten wir jede Mange helfender Hände, die zum Teil in Schichten arbeiten mussten. Nach einem Aufruf meldeten sich viele Helfer, die durch ihren engagierten Einsatz, auch über die ursprünglich angesetzte Arbeitszeit hinaus, das Fest zu einem vollen Erfolg werden ließen.

Da wir nicht wussten, wie viel Zuspruch das Fest haben wird (was uns bei den Planungen schon klar war) und welche Mengen an Speisen und Getränken benötigt werden würden, mussten wir mit den Lieferanten sicherstellen, dass der Nachschub auch zu den unmöglichsten Zeiten funktioniert.
Nachdem sich jedoch der Absatz derart rasant entwickelte, gilt der besondere Dank Harry Schwierzke, der in mehreren Spontanaktionen das Fest mit weiteren Bierfässern, Bratwürsten und Nackenkoteletts versorgten, so das es nie zu einem Engpass kam.
Mein Dank geht an alle Helfer, Sponsoren, Gäste, Flohmarktbeschicker, Lieferanten und alle, die am Gelingen des Festes beteiligt waren. Ein besonderer Dank geht an Michael Kreusel, der mit seinem Einsatz stets bereit war, mich tatkräftig zu unterstützen sowie alle anfallenden Drucksachen und Plakate kostenlos zu drucken.

Ich bin stolz darauf, dass unser Verein, trotz einiger Zweifler, ein Fest in dieser Größenordnung planen, finanzieren und umsetzen konnte - ein Fest, das nur Zuspruch und keine einzige abwertende Bemerkung erhalten hat.

Eure Isolde



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